GIB Biochemie: Die biochemische Hausapotheke

Aller guten Dinge sind Zwölf

Zwölf Haupt- und zwölf Ergänzungsmittel, mit denen sich nahezu sämtliche Krankheiten therapieren lassen – was wie ein Medizinertraum klingt, ist das Prinzip der „Biochemischen Heilweise“ nach Dr. Schüßler. Er führte bereits im 19. Jahrhundert nahezu jede Erkrankung auf eine Störung im Mineralhaushalt der Zellen zurück und identifizierte die zwölf „Salze des Lebens“, mit denen der Mensch gesund und leistungsfähig bleibt.

Anders als bei der klassischen Hausapotheke fällt die Auswahl bei Schüßler-Salzen nicht schwer: Wer alle zwölf dabei hat, ist immer auf der sicheren Seite. Ihre GESUND-IST-BUNT-Apotheke stellt Ihnen gerne praktische Sets mit der kompletten biochemischen Hausapotheke zusammen. Wichtig ist es hier jedoch, die genaue Funktionsweise jedes einzelnen Salzes zu kennen, um das richtige Funktionsmittel für das jeweilige Beschwerdebild auszuwählen.

Unter www.biochemische-hausapotheke.de  finden Sie ein Lexikon der häufigsten Krankheiten, die mit Schüßler-Salzen behandelt werden – einen ersten Überblick über die Wirkungsweise der zwölf Hauptmittel vermitteln Ihnen die folgenden Zeilen.

  • NR. 1 CALCIUM FLUORATUM

    Calcium fluoratum ist das Salz des Bindegewebes, der Gelenke und Haut. Es wird bei allen Beschwerden, die mit dem Elastizitätsverlust der Blutgefäße, Zahn- oder Knochenkrankheiten zusammenhängen, eingesetzt beispielsweise bei Krampfadern, Hämorrhoiden, Gelenkbeschwerden und Rückenschmerzen. Während der Schwangerschaft ist es eines der wichtigsten Mittel.

  • NR. 2 CALCIUM PHOSPHORICUM

    Dieses Salz wird hauptsächlich bei Kindern und Frauen eingesetzt. Es dient der Stärkung und wirkt gut bei Personen mit ständig kalten Füßen sowie Händen und schwacher Verdauung.

  • NR. 3 FERRUM PHOSPHORICUM

    Als „Salz des Immunsystems“ ist es das wichtigste Mittel im ersten Stadium von Infekten. Es kann bei allen akuten Krankheiten gegeben werden, besonders bei den ersten Anzeichen von Erkältungskrankheiten.

  • NR. 4 KALIUM CHLORATUM

    Das „Salz der Schleimhäute“ ist im zweiten Stadium einer Entzündung sehr nützlich und wirkt gegen Drüsenschwellungen, Erkrankungen von Schleimhäuten, Brust- und Rippenfelloder Schleimbeutelentzündungen.

  • NR. 5 KALIUM PHOSPHORICUM

    Kalium phosphoricum gilt als das „Salz der Nerven und Psyche“. Es eignet sich hervorragend bei Erschöpfungszuständen, nervöser Schlaflosigkeit, zur Unterstützung der Behandlung von organischen Herzleiden und zur Stärkung nach Infektionskrankheiten.

  • NR. 6 KALIUM SULFURICUM

    Dieses Mittel hilft in den letzten Stadien von Entzündungen, besonders wenn Abschilferungen und/oder gelbe, schleimige Absonderungen auftreten.

  • NR. 7 MAGNESIUM PHOSPHORICUM

    Dieses Salz wird auch „homöopathisches Morphium" genannt: Wie kein anderes Mittel hilft es bei schlagartig auftretenden Schmerzen und Krämpfen.

  • NR. 8 NATRIUM CHLORATUM

    Obwohl Kochsalz im Essen möglichst gemieden werden sollte, kann es in homöopathischer Dosierung die Tätigkeit der Zellen anregen. Es reguliert den Wasserhaushalt, unterstützt die Neubildung der Körperzellen und regt die Bildung von roten Blutkörperchen an.

  • NR. 9 NATRIUM PHOSPHORICUM

    Das „Salz des Stoffwechsels“ eignet sich hervorragend zur Neutralisation eines eventuell vorhandenen Säureüberschusses im Körper und wirkt gut auf Krankheiten, die durch Stoffwechselstörungen ausgelöst wurden.

  • NR. 10 NATRIUM SULFURICUM

    Dieses auch als „Glaubersalz“ bekannte Mittel beseitigt Stoffwechselschlacken, entgiftet den Organismus und regt den Gallenfluss an.

  • NR. 11 SILICEA

    Silicea ist ein Bestandteil des Bindegewebes. Es wirkt auf die Bildung der Haut, der Nägel, Haare und Knochen.

  • NR. 12 CALCIUM SULFURICUM

    Das auch als „Gips“ bekannte Salz regt den Stoffwechsel an und steigert die Blutgerinnung. Es ist eng verwandt mit Silicea, weshalb beide Mittel oft im Wechsel angewandt werden.

Sämtliche Schüßler-Salze entfalten ihre Wirkung am besten, wenn Sie die Tabletten im Mund zergehen lassen. Bei akuten Beschwerden nehmen Erwachsene alle zehn Minuten je eine Tablette, Kinder unter zwölf Jahren im Abstand von ein bis zwei Stunden. Bei chronischen Beschwerden oder zur Nachbehandlung sind sechs bis zwölf (Erwachsene) bzw. drei bis vier Tabletten (Kinder) pro Tag ausreichend. Einzige Ausnahme ist die sogenannte „Heiße Sieben“: Magnesium phosphoricum wird in heißem Wasser aufgelöst (mit Holz- oder Kunststofflöffel umrühren, nicht mit Metall!) und schluckweise getrunken.